Unterschiedliche Zugänge zu inneren Welten

Tiefenimagination - Schamanische Reisen - Fantasiereisen - Hypnose

unterschiedliche Zugänge zu inneren Welten

Seit jeher sind Menschen davon ausgegangen, dass es Bereiche in uns gibt, die sich den Strukturen des Denkens entziehen. Jenseits von Denken und analytischen Methoden der Lebensgestaltung liegt die Arbeit mit den inneren Bildern. Diese inneren Bildern (oder auch Empfindungen, Düfte, Farben usw.) lassen uns Menschen unsere Gefühls- und Erlebenswelt mit anderen Sinnen erfahren. Sie ermöglichen durch ihren symbolischen Gehalt ein anderes Verständnis der Realität. Landschaften, Tiere und andere Wesen versinnbildlichen Probleme, Stärken, Schwächen, Hürden, inneres Wissen. Durch die Verbildlichung davon entsteht ein Zugang zu Erkenntnissen und neuen Handlungsmöglichkeiten, die im unbewussten Teil verborgen sind.


Die Arbeit mit den inneren Bildern setzen wir im Coaching, in der Therapie und in Gruppenprozessen ein. Die Form der inneren Reise (siehe unten) passen wir jeweils der Situation, bzw. dem Thema an. Mit den Reisen zu den inneren Bildern schaffen wir einen Erfahrungsraum, der den Menschen in seiner Ganzheit berücksichtigt.


Je nach Lehre werden innere Bilderreisen verschieden benannt und unterscheiden sich in ihrer Durchführung. Nachfolgend einige Beispiele mit ihrem Bezug, bzw. Hintergrund:

Schamanische Reisen

Sie sind auf der ganzen Welt seit Urzeiten praktizierte Reisen zu inneren Bildern, die von einer Schamanin oder einem Schamanen gemacht werden. Oft werden dafür Trommeln oder andere rhytmische Klänge eingesetzt, die bestimmte Hirnregionen anregen. Schamanische Reisen werden auch Reisen „in die nicht alltägliche Wirklichkeit“ genannt. Meistens begleiten Krafttiere den Schamanen/die Schamanin auf ihrer Reise der Heilung. Je nachdem reisen die Begleiteten auch mit, bzw. haben ihre eigenen Bilder. Moderne Schamanen und Schamaninnen arbeiten mit denselben Grundsätzen, haben jedoch oft die alte Hierarchie etwas aufgelöst. Weiterführende Links:  www.schamanisches-netzwerk-europa.eu  und Carlo Zumstein www.taob.eu


Tiefenimagination

Eine tiefe Entspannung ist der Ausgangspunkt dieser Reise zu den inneren Bildern. Bei dieser Reise (beg)leitet eine Fachperson die reisende Person mit Worten. Das heisst, die Reisende/der Reisende erzählt, was er/sie sieht und erlebt. Die Begleitung stellt Fragen und macht Vorschläge für die weitere Reise durch die inneren Bilder. Die Begleitung braucht viel Know How und Sorgfalt, um in der Welt der reisenden Person zu bleiben und nicht mit eigenen Interpretationen die Reise zu manipulieren. Elegio Stephen Gallegos hat auf der Basis der Tiefenimagination seine „Tierreisen“ entwickelt, bzw. die Methode des „Totem Powl“.  Es gibt jedoch auch zahlreiche andere, die diese Methode unterschiedlich anwenden.


Fantasiereisen

Ähnlich wie bei der Tiefenimagination reisen Personen mit und zu ihren inneren Bildern. Ausgangspunkt der Reisen können eigene Geschichten oder Märchen sein oder auch für einen Gruppenprozess gezielt gewählte Themen. Meist wird das Erleben dieser Reisen durch entsprechende Körperbewegungen verstärkt. Die Augen bleiben dabei geschlossen. Gefühle, innere Bilder und selbst erzeugte körperliche Reize vermischen sich zu einer eindrucksvollen Gestaltung der Erlebniswelt.


Hypnose

Bilderreisen haben in den letzten Jahren auch in der Medizin Eingang gefunden. Dort werden sogenannte „Hypnosetechniken“ angewendet, um PatientInnen zu Entspannung zu verhelfen, um deren Selbstheilungskräfte zu aktivieren oder um Traumas zu behandeln. Weiterführender Link: www.mind-body.info GaryBruno Schmid



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