Jahrszeitenrituale, die nach Innen gehen

Das Selbst erkunden in den 4 Wandlungsphasen

Jahreszeitenrituale im Pavillon

Mit den vier Jahreszeitenritualen entdeckst du entlang der aktuellen Jahreszeit die Tiefe der eigenen Persönlichkeit. Eingebunden in einem stetigen Veränderungsprozess wie die Natur führen die rituellen Workshops absichtsvoll entlang der jahreszeitlichen Fährte, die dir deine eigenen Veränderungsmöglichkeiten näherbringt.


Jahreszeitenrituale im Pavillon
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Rituale und Daten:

Frühling: Sonntag, 26. März 2017

Sommer: Sonntag, 18. Juni 2017

Herbst: Sonntag, 24. September 2017

Winter: Sonntag, 17. Dez 2017

je 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr

 

Kosten: CHF 45, Barzahlung vor Ort

 

Ort: Pavillon Wildbach, Wildbachstr. 32, Winterthur

 

Leitung: Philipp Steinmann

 


Wie die Natur ist der Mensch einem stetigen Wandlungsprozess untergeordnet. In seinem Innern entfalten sich die Wachstumsprozess in einem längeren oder kürzerem Zyklus. Letztlich sind alle Veränderungsprozesse und Lebensübergänge wie Trennung, Burn out, Pubertät, Midlife Crisis, Elternschaft usw. Wachstumskrisen. Es sind also jene Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt. Immer und immer wieder geht es um das Entstehen und Vergehen, um das Sterben und um das Keimen, um das sich neu gebären in eine neue Jahreszeit hinein.

 

An den 4 jahreszeitlichen Kardinalsdaten gehst du durch ein Tor auf deinem Lebensrad. Es sind schwebende Zustande, die in sich den Keim von kraftentfaltenden Prozessen bergen. Diese Qualitäten zu erforschen fördert ein tieferes Selbstverstehen von inneren Seinzuständen und Veränderungen. In einer persönlichen Prozessarbeit entfaltest du die Qualitäten der Jahreszeiten. Jeden Übergang kraftentfaltend zu durchschreiten, hilft dir deine Persönlichkeit in seiner Tiefe zu erfahren und zu leben.

 

Die Rituale sind als Workshop konzipiert. Mit Bewegung, Körperarbeit, Stimme, Tanz, Fantasiereisen, Schrift und Bild nähern wir uns den Qualitäten der Übergänge an – einmal in der Stille, ein anderes mal laut und mit Musik, mit Raumerfahrung und Körperinstallationen, mit Elementen aus Träumen und rituellen Gesten.

 

Thematischer und methodischer Hintergrund ist das entwicklungspsychologische Modell der 4 Schilde, die initiatische Prozessbegleitung und die rituelle Gestaltarbeit.

 


Die nicht abschliessenden Zuordnungen zu den Themen der Jahreszeiten:

 

Frühling: vom Tod zur Auferstehung, der Übergang zum Neuen und die Unsicherheit darin, das Aufbrechen, sich ausdehnen, sich erlauben wesentlich zu werden und zu wachsen; die Liebe zu etwas Grösserem spüren;

 

Sommer: die Selbstverliebtheit; der sinnliche Körper mit seinem erotischen Verlangen; das unschuldig spontane Kind; instinktiv und affektiv handeln; spielend die Welt gestalten ohne Wenn und Aber; der Schrei

 

Herbst: Die Unsicherheit, der Zweifel und das Hinterfragen, das Suchen nach Antworten; das Zuwenden zu sich selbst, die dunklen Seiten, die Welt der Gefühle; Anima und Animus: das Männliche und das Weibliche;

 

Winter: die Wurzel deiner Schöpfungskraft; die Nächstenliebe, die Verantwortung für dich selber und für die Gemeinschaft; das klug gesprochene Wort und der Verstand; die Tatkraft, im Aussen wirken und bestimmen.

 

Der Sommer tut es ohne Bedenken (Spontanität)

Der Herbst tut es im Dunkeln (innere Verarbeitung)

Der Winter tut es vorbedacht (Klarheit)

Der Frühling tut es in vollem Licht (Emergenz)

 



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